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11. Juni 2008

Neue Fotos!

Hallo Leute,
mein Fotoalbum ist um bestimmt 60 neue Fotos aus Nordmexiko und Arizona angeschwollen...
Checkt das doch mal aus!



28. Mai 2008

Der Rest vom Mexiko

Hallo Blog,
nachdem wir das Real de Catorce nach nur einem Tag wieder verlassen hatten sind wir weitergefahren nach Sombrerete und dem damit verbundenen Nationalpark "Sierra de Organos", was soviel heisst, wie Orgelpfeiffenberge... Der Name war Programm und so wars auch recht schoen, in dem "Externsteine in gigantisch" Nationalpark herumzulaufen... Ach ja, wer Billy the Kid gesehen hat wird die Landschaft kennen... Fast waeren wir noch 'ne Nacht mehr geblieben, aber das Gas in unserm Wagen hat schlapp gemacht und so mussten wir doch am naechsten Tag wieder weiterfahren... Diesmal in richtung Barranca del Cobre, die Kupferschlucht. Eine riesige Schlucht inmitten von - uns ploetzlich ganz ungewohnten Nadelwaeldern... Teilweise 2000 Meter Unterschied von der Talsohle bis in die Spitzen der Huegel... Und inmitten dieser Schlucht lebt - neben Roadrunner-Voegeln - das Volk der Tarahumara oder Raramuri - "Die, die schnell rennen koennen". Die Rennenden leben hier teils noch in Hoehlen und sind dafuer bekannt, das Wild so lange zu Hetzen, bis es nicht mehr kann, damit sie es dann eine Schlucht heruntertreiben koennen, wo es dann auf vorher platzierten Pfosten aufgespiesst wird...
Echt wunderschoen hier, aber auch hier geht's schnell weiter ueber Berge und Berge und Berge bis hin zur noerdlichen Grenze des Staates Sonora.

17. Mai 2008

Hierve el agua?? Steht wohl hinterm Kleiderschrank!

Hallo Blog,
nach einem abenteuerlichen Weg der uns Morgens von einem (1) Meter über dem Meeresspiegel auf zum Sonnenuntergang 2800 Meter gebracht hat sind wir gestern mit blitzeblank reparierter Lichtmaschine in die Hochebene von Oaxaca hineingefahren. Dank unserer Reisebibel, haben wir einen Platz ausgemacht, den wir besuchen wollten: Hierve el Agua was so viel heisst wie "Kochendes Wasser". Zwischendurch noch einen schicken Markt ausgemacht und uns mit exotischen Früchten und gewürzen ausgestattet, machten wir uns also auf den Weg... Irgendwann halt runter von der geteerten Strasse, in gefährlichen Serpentinen den Berg hoch, um dann nach einer Stunde gefühltem hoch Fahren auf der anderen Seite einen nicht besseren Weg runterzukullern... Super! Da ist es nun, das "Pammukale von Oaxaca"; Mineralquellen, die in Kaskaden und Wasserfällen heiss den Berg runterströmen...
So muss es ungefähr vor 500 Jahren gewesen sein, als die ersten Spanier hierher kamen und dem Ort den Namen gaben.

Für uns gab's ein halbwegs menschenbelebtes, Stück "Staatspark", wo umzäunt einige Blubberblasen aus der Erde sprudeln, das Wasser im Umkreis von einem Meter aber alles andere als kocht... Nicht zu Reden vom Pool, den man nun eher als Kneipp-Becken betrachten kann, da ist jedes Schwimmbad wärmer - und auch die sonnenbeschienene Regenwassertonne die vor den sanitären Anlagen steht...
Duschen gab's auch keine, um sich zu waschen... Aber der zur Hilfe gekommene Regen hat zum Glück die Leute verscheucht, dann konnten wir uns wenigstens mit dem (und dem warmen Wasser aus der Regentonne) ein bisschen wärmer Duschen...

14. Mai 2008

Letzte Grüsse vom Strand!

Hallo Ihr alle,
nun sitze ich hier im Internetcafe von Mazunte und schreibe diese Zeilen, während da draussen bald die Sonne untergeht und ich doch noch den Sonnenuntergang vom südlichsten Punkt Oaxacas beobachten will...
Wie auch immer, wir haben nun seit einer Woche das Glück mit einem Auto unterwegs zu sein und seit knapp 4 Tagen das Glück, damit auch nach Mexiko hineinfahren zu können. Die Zollbehörden hatten ein nachsehen mit uns und nun haben wir für 10 Jahre das Recht, dieses Auto einzuführen... Bis jetzt haben wir uns von Traumstrand zu Traumstrand bewegt, unsere Autobatterie währenddessen von all der Korrision befreit (die wollte nämlich das Auto einfach nicht mehr starten), bzw. befreien lassen und von dem netten Mexikaner der uns geholfen hat gleich noch eine Kiste voll mit Kokusnüssen geschenkt bekommen, zum Glück hat Thilo uns seine Machete überlassen. Die war aber wohl so stumpf, dass wir 1x Machete schärfen lassen gleich mit dazu bekommen haben.
Nun, ungefähr 3 oder 4 Militärkontrollen auf der Strasse pro Tag machen das vorankommen langsam, und dann muss man die auch immer noch darum bitten NICHT mit Schuhen in unser Haus zu gehen, was sie aber auch bis jetzt brav befolgen.
Nun gehts bald wieder hoch ins Hochland...
Bis dahin!
Andreas

8. Mai 2008

Mexiko wir kommen... Aber bitte langsam!

Hallo Blog!
Nun sind wir seit etwas mehr als 24 Stunden in Mexico gelandet. Nach einem Ritt von ca. 1600Meter auf Meeresspiegel sind wir dann doch ganz schön ins Schwitzen gekommen... Haben noch einen Haufen Bananen auf dem Weg eingesteckt und zahlreiche Grenzkontrollen, Fahrzeugexport, Menschenexport(also uns), Fumigracion (jaja, die gefährliche Vogelgrippe schon wieder), Menschenimport (also uns)... Stopp! die Stange Bananen und die Ananas und die Kochbananen und die Mango, die dürfen aber nicht mit... Habt ihr die alle gerade erst gekauft... Oh so ein Mist, naja, die bösen Viren und keime sind in der Schale drin, also, bitte alle Bananen schälen... Wie gut! Wir haben ja einen Kühlschrank, da stecken wir die Bananen einfach rein dann; und Danke, dass wir dann doch das meiste mitnehmen dürfen! Aber die Schalen der Früchte bitte hermetisch in Tüten versiegeln, ja? Alles klar! Und gute Fahrt!
Weiter gehts... Nun, bis zum grossen Stau... Unfall, nein! Na klar, wir sind ja in Mexico... Militärkontrolle! Hereinspaziert in unser Häuschen, der Herr Gefreite... Naja, das sind aber dicke schwarze Schuhe, die da in unserem Stübchen sind... Einmal alle Schränke aufgemacht, die Kräuterküche und die kleinen Hackysacks kontrolliert- schon spannend so ein Gringomobil... Und weiter gehts, Tapachula, nette und südlichste Stadt in Mexico... Aber heiss! Dampfbad wie der Lonely Planet zu sagen Pflegt... Und nix wie weiter! Ach ja, da war ja noch was... Abenteuer, oder bevor's ins Abenteuer geht: Nach Tapachula kommt doch der Posten, wo wir unsere Importplakette für's Auto bekommen sollen... Wie gut, dass wir in Guatemala mit Thilo die Papiere gecheckt haben und extra nochmal zum Notar gegangen sind... Nun, das reicht den Behörden in Mexico natürlich nicht...
Wie? Keine Einreise mit diesem Auto möglich???Nein! Die Papiere sind nicht komplett! Na gut, also warten und Papierkram in Ordnung bringen... Was natuerlich nicht von jetzt auf gleich geht...
Na, das reicht an Dialog, nun stecken wir halt hier fest, die einzige Strasse aus der Stadt heraus, zu den Weiten Mexicos geht ist fuer uns mit unserem Waegelchen bis auf weiteres verschlossen.
Aber wir lassen uns nicht klein kriegen, hier gibts ja schliesslich auch alles was wir wollen... Wasserfaelle, Strand, Empañadas und lecker Saefte!

Bis zum naechsten Mal!
Aus Tapachuga, Chiapas!
Andreas

5. März 2008

Eine Woche in San Cristobal

Nun bin ich schon eine Woche hier auf 2300meter, da wo die Luft schön ist und man sich gut unterhalten kann... Ich lerne mit Juli Spanisch, höre mir alle 10 minuten einen Ohrenbetäubenden Lärm an, so wie wenn man sein Ohr direkt an eine Schulklingel halten würde; das ist der fahrende Gasflaschenhändler! Hart im Nehmen sind die Leute hier. Alle 20 Minuten dann hört man Alexandro, unseren italienischen Herbergsvater lamentieren in nicht zu leiser italienischer Manier... Ansonsten ist alles super hier, wir können selber Kochen: Kochbananen, Sandwiches, Pasta, Suppe, Guacamole oder Pfannkuchen... Schweizer, Deutsche und Italiener versuchen sich hier präsenzmässig zu überbieten, wobei Spanisch die Hauptkommunikation hier darstellt.


Es gibt lecker Schoki und Kakao hier und plötzlich trifft man mal wieder alte Bekannte irgendwo in den Strassen. Wir waren im Museum für Maya-Medizin und haben gelernt, wie man Kerzen zu Heilzwecken verwendet und dass die Kirche neben Gotteshaus auch Krankenhaus, bzw. Schamanenpraxis ist. Es ist abends erfrischend kalt und wenn die Sonne scheint ist die ganz schön heftig.
Mal schaun, morgen geht's weiter nach Guatemala...

2. März 2008

Was soll das bedeuten?

Eines Abends in einer Bar, während eines kleinen aber extrafeinen Latino-Ska-Konzerts musste ich doch mal auf die Toilette und was mir da begegnete konnte ich doch nun wirklich nicht deuten! Könnt Ihr's?

29. Februar 2008

Grüsse aus San Cristobal

Schöne Grüsse aus dem Mekka der linksalternativen Reisenden! Hier, von wo aus der Zapatistenkaffee verfrachtet wird, auf 2300 Meter Höhe in wundervoller Luft, melde ich mich wieder und naja, was zu sagen? Hier gibts tolle Märkte, tolle Klamotten, tollen Kaffe, lecker Brot und billige Hostels. Wir sind in der Casa Babylon, die von Italienern geleitet wird und eigentlich ganz nett ist! Endlich mal etwas mehr Spanisch hier und die Stadt ist auch ganz schön!
Schreibe bald mehr, über das was ich hier so treibe...

27. Februar 2008

Palenque... und viele Bekannte

Hallo Liebes Blog,

nun verlassen wir die wilden und touristischen Gefilde von Palenque, genauer gesagt Campingplatz Maya Bell, 1km entfernt von den Ruinen. Hier hielt es uns 8 Tage, die von Nichtstun, nun-doch-endlich-mal-was-machen bis hin zu einer 2 Tagestour durch den Djungel um die Ruinen, bzw. über den Ruinen geprägt waren.

Angekommen, und am nächsten Tag gleich eine dicke Handvoll Rainbowgeschwister in den umliegenden Campingplätzen gefunden. Freaks mit Katzen und einen Österreicher, der nur allzusehr an meinen lieben Bruder Mischka erinnert, jedenfalls vom Aussehen...

Französisch und Deutsch sind hier die Hauptsprachen, was Julie das Spanisch lernen erschwert... Jeden Tag Nudeln oder Pizza und morgens Müsli.

Eine Mondfinsternis zu Vollmond, die wir hier zum glücklicherweise bei wolkenlosem Himmel beobachten konnten hat uns unsere zweite Nacht versüsst, und jeden Morgen der selber Vorsatz: "Heute geht's aber zu den Ruinen" obwohl wir ja nichtmal zu der die zeit totrauchenden Community gehören, wobei dann heute, wo wir dann endlich wirklich loswollten (und es war ja nun wirklich keine Weltreise bis dahin), der Regen angefangen hat... Also nix wie weg vom Campingplatz :-)

Nun, wenigstens gabs eine kleine Tour durch den Djungel, bei der wir dann vom Regenwald überwucherte Ruinen, zwei giftige Schlangen und Maya-Wasserkanäle (unterirdisch) gesehen haben. Wir durften (bzw. mussten auch ein bisschen) dann eine Hühnersuppe essen, als wir abends beim Tourführer zu Gast waren, war recht lecker, und das einzige was es zu essen gab... Viele von den mitgekommenen haben dort dann wieder das erste Mal seit Jahren soetwas gegessen. Auf dem Rückweg haben wir dann Tarzan spielen dürfen, das war lustig und einige von uns haben es doch wirklich schon ganz schön weit hoch in die Bäume geschafft.

Geschafft waren wir dann auch bei unserer Ankunft zurück im Camp. Endlich mal draussen auf der Wiese,
bis ich in mitten der eigentlich recht mondhellen Nacht plötzlich von einer unbekannten Person gegen den Kopf getreten wurde, naja egal...
Echt nette Menschen hier getroffen und zumindest die Vibrations der Ruinen aufgenommen, die wir leider nur auf dem Rückweg unserer Tour kurz durchkreuzt haben,
achja, hier gabs die ganze Nacht durch immer wieder grausam gruselig laute Schreie von affigen Baumbewohnern... Den Brüllaffen! Leider hab ich sie nicht aufnehmen können...

Was bleibt zu sagen?
Auf dem Campingplatz haben wir nicht nur zwei Hände voll Rainbowpeople getroffen sondern noch den oder anderen Menschen, den wir schon über zwei ecken kennen gelernt haben könnten...
Schöne Zeit gehabt! Weiter geht's nach San Cristobal!

20. Februar 2008

Liebe Gruesse aus Palenque

Nach einigen Tagen in Las Choapas, zum Ankommen in der zivilisierten Welt bin ich gestern Abend in Palenque angekommen. Die Letzten Tage waren recht erholsam und wir hingen die meiste Zeit in irgendwelchen Haengematten rum, haben Tortillas, Enpañadas, Obstsalat, frischen Fruchtsaft und viele Suessigkeiten gegessen und viele viele arme kranke Rainbows gesehen und gepflegt... Japanische Lainbows... Aeh Rainbows kennen gelernt... Dann mal auf die Empfehlung einiger, nach Palenque zunaechst getrampt, aber dann wurds mir doch zu spaet und an einer Stelle wo uns weder Busse noch Autos mitnehmen wollten, haben wir dann durch die Hilfe freundlicher Polizisten eine entsprechende Bushaltestelle gefunden.
Sind nun gut im "Mayabell" gelandet, einem schicken freakigen Campingplatz fast bei den Ruinen.
Heute abend ist Vollmond und Mondfinsternis! Fuer Euch um 4:30, fuer uns ab 19:00
Habe auf dem Weg in die Stadt gerade Mare getroffen, eine Freundin, die ich das letzte Mal in Bosnien gesehen hab...
So ist das Leben!
Sonst alles gut hier, schreibt mal wieder (oder einen Kommentar) :-)

18. Februar 2008

Was die letzten Wochen so los war...

Hallo Welt!
Nun, seit zwei Tagen sind wir wohl wieder in Las Choapas gelandet, der kleinen unbedarften Stadt im Südosten von Veracruz... Hier laufen ne Menge Rainbow-Menschen rum zwischen faszinierten, verstörten oder besoffenen Mexicanern die einem "Amigo, Amigo" und unverständlich besoffene Worte ins Ohr nuscheln und einem die Hand schütteln wollen... Manchmal lustig, manchmal nur Nervig.
Hier schlägt irgendwie die Santa Diharrea um sich und ne Menge der Rainbows scheinen irgendeine seltsame Magen-Darm Infektion zu haben und langsam steigen alle auf Antibiotika um... Vielleicht wirkt's ja. Mich hat's noch ganz gut erwischt, aber vor allem die etwas kleineren, schwächeren unter uns sind langsam echt gebeutelt oder am Ende. Die Stimmung ist aber recht gut hier, würd ich mal sagen...
Achja, die letzten drei Wochen bin ich auf dem Rainbow gewesen, da oben in "El Desengaño", wo der schöne Rio Nanchital mit dem Poso Azul zusammenfliesst.
War schön da, obwohl irgendwie nicht so das krasse Familienfeeling zusammengekommen ist. Viel zu viele Menschen die sich nicht zugehört haben, weil sich sich entweder zu sehr zugekifft haben oder... Naja vielleicht doch nur zugekifft, oder nach einem schönen, der häufigen Regengüsse einen seltsamen Pilz vom Kuhfladen gepflückt haben.
Wer weiss, jedenfalls gab's wenig Leute, die viel gemacht haben, viele Leute die krank waren und ne Menge Leute die Suchtkrank waren... Oder so ähnlich... Ansonsten waren wir alle wohlauf und schön zerstochen und zerzeckt...
Julie und ich haben uns auch gut abgewechselt mit flachliegen .
Aber nun zu den schönen Seiten der Geschichte...
Am Dienstag vor drei Wochen ging es dann also los, rauf auf die Ladefläche vom Pick-Up und rein in die unwegsamen Erdpisten vom Hinterland in Veracruz. Brücken, Rinder, Rinder, Menschen, denen man zuwinkt, Brücke, Schlagloch... Sowieso immer nur Schlagloch... Drei Stunden später dann die Ankunft im Dunkeln. Trampelpfad... Achja da war ja noch der Typ in Las Choapas der gesagt hat man solle sich vor dem Schlamm in Acht nehmen! Welcher schlamm? Das doofe Weichei! Hier ist doch gar nichts! Nix von Schlamm... Zumindest nix wirklich schlimmes!
Denkste! Ein falscher schritt in der Niederung eines Baches und noch einer! Zack, zack, beider Füsse im Treibschlamm versunken... Zum Glück gehen sie wieder raus... Aber ohne Schuhe!
Also gut, keine Zeit,den Rucksack und die Monstergitarrentasche abzulegen, Hände in die Pampe und gebuddelt... Puh, juhuu! Zwei 3-Kilo Schlammklumpen gefunden und als meine Schuhe identifiziert!
Und das im Dunkeln...
Also gut, erstmal auf Socken weiter, dann doch wieder in Schlammschuhen, immer dabei in einer Damenhandtasche ein Karnickel "Bonita Cornejita", das unser Texanischer Rainbowbruder sich irgendwo in Oaxaca zugelegt hat.
Endlich sind wir wohl doch noch - und das vorm Abendessen - Welcome Home, angekommen, schlammig und fertig!
Erste nacht im Häuschen verbracht, mitbekommen wie ein total unterzuckerter Diabetiker heftige krämpfe bekommen hat, sich am nächsten Morgen aber nur um seine verlorene Pfeife gekümmert hat, die ihm angeblich während des Krampfes einer aus der Tasche geklaut haben soll. Jene wurde dann am Fluss gefunden, wo er selber sie verloren hatte...
Weiter, will mich nicht im Detail verlieren...
Die Tage waren meistens echt richtig warm, manchmal verregnet und die Wege waren mal mehr und mal weniger Matschig, aber meistens eher, vor allem bei Nacht, ein recht glibberiges Vergnügen. Der Fluss half, den Matsch wieder abzuwaschen, glücklicherweise machte er eine Schleife um das gesamte Gelände und mit Lust und Laune konnte man eine kleine Wildwasserschwimmtour machen. Sehr schön.
Alle erzählten von der Flut, die zwei Wochen vor uns gekommen ist, und wir dachten uns, zum Glück waren wir nicht da.
Es gab leckeres Quellwasser und super Essen, manchmal zu viele Bohnen.
Hin und wieder höheres Wasser, nach dem Regen und Pizza, Lasagne und selbstgemachte Schokolade, Schokososse und Schokoenergiebällchen.
Eines Morgens wurden wir von einem Erdbeben wachmassiert, was für ein Erlebnis in der Natur! Ohne bröckelnden Putz und ohne Panik in den Häusern... Alles still, nur die Erde bewegt sich halt...
Von Rainbow und L...

Eines schönen Mittags allerdings fing dann doch der Regen an, der bis zum nächsten Morgen dauern sollte... Zum glück war unsere Plane dicht und wir konnten gemütlich darunter Platz nehmen und bei kerzenschein ausharren, manche Zelte sind allerdings nicht so verschont geblieben, und so sind viele Leute auch für diese Nacht obdachlos geworden... Meinen Rucksack hatte ich gottseidank schon einen Tag vorher entschimmelt, so konnte der auch trocken unterm Dach bleiben...
Morgens hörte dann der Regen auf und ich schaute mich um, auf dem Gelände, was so passiert ist, der Fluss ist nämlich Plötzlich in den Djungel unterhalb unter unserer Behausung gekommen... Gute 10 Meter näher als sonst!

Also mal los zum Rohan's Tempel, der etwas unterhalb des Plateau-Niveaus, aber immer noch gute 4 Meter über dem normalen Wasserspiegel an der äussersten Biegung des Flusses ist, an der Stelle wo gegenüber Felswände dem Fluss den Weg versperren und der blaue, kleinere Djungelfluss den braunen Rio Nanchital sich treffen.
Und siehe da, der Zugang war bereits überschwemmt und man musste den Hintereingang benutzen um hineinzukommen. (fotos kommen noch) Das wasser war schon bis zu 50cm an die schöne Terasse von Rohan's Domizil herangekommen, dieser und viele andere sassen derweil singend und Chai trinkend ums Feuer und freuten sich über die überraschten Gesichter, die sich wunderten, dass 4 Meter Hochwasser und eine drohende Überflutung hier keinen aus der Ruhe bringt!
Im Laufe des Morgens kam dann tatsächlich das Wasser noch bis zu einer Hand breit an den Fussboden von Rohans Platz heran und so konnte man den Tag über wunderschön Flusswasser schöpfen, ohne aufzustehen und Teller waschen...
Danach gab's dann wieder Sonne und das Wasser verabschiedete sich wieder! Alles gut und wunderbar wundervoll.
Die Rückfahrt ging dann mit einem Boot vonstatten und nach einer überquerung einer kaputten Brücke, die dann gerade wieder fertiggestellt wurde sind wir endlich, erschöpft aber glücklich, wieder in der Stadt angekommen!

29. Januar 2008

Chitchen Itza, Mérida und Las Choapas

Hallo Welt! Dieser Post ist schon 3 Wochen alt, aber aus irgendeinem Grund konnte ich den letztes mal nicht veröffenltichen, also jetzt :-)
So, nun melde ich mich wieder einmal aus Mexico, diesmal: Las Choapas, Veracruz. Gestern morgen hier gestrandet, im Ort, von wo aus es aufs Rainbow geht, total untouristisch, die Leute unvoreingenommen und total neugierig, soo viele Weisse und dann dazu noch Hippies dazu zu, echt abgefahren, aber richtig schön. Offen, freundlich und natürlich, obwohl einige von den Rainbows hier wohl auch schon für nicht nur positives aufsehen gesorgt haben, als sie ihre Zelte auf der Plaza aufgestellt haben... Sowieso vermutete man einen neuen Goldrausch, oder vielleicht die Errichtung eines "Hawaii-Camps" zum gewinnen von Uran und dann zum hochjagen der ganzen Geschichte. Nun gut, wir sind hier gestern Morgen mitten in die persönlichen Dramen einiger Mitrainbows gekommen, die sich über die angeblich so desolate Situation beschwert haben und uns mitnehmen wollten, einen neuen Platz ausfindig zu machen... Aber quatsch, die meisten Rainbows sind superbegeistert hier, ist halt tropisch und regnerisch, aber die Regenzeit ist wohl jetzt auch vorbei... Mal schaun!
Aber:
Wie sind wir denn plötzlich vom Traumstrand der Karibik nach Veracruz gekommen???
Na klar, erst war da ja noch Chitchen Itzá, Weltkulturerbe, Maya Stätte, Riesentouri-Archäologiepark, wunderschön und imposant, Fotos folgen bald! Alles abgesperrt, so dass man kaum auf eine Pyramide gehen konnte, aber wahnsinnig schön restauriert, das ganze, dazu vollgestopft mit Strassenhändlern, die die wahnsinnig schönsten Artefakte nachgehauen haben und ...

Ja man kann sich nur wundern was diese kleinwüchsigen Menschen dort geschaffen haben vor 1500 Jahren...
Abends ging es dann nach Mérida, mit Nachtbus nach Coatztalcoalcos (oder so ;-) dort noch schnell ein schönes Kulturfest mitgenommen, mit Tanz und Musik und auch netten Menschen...
Nun hier, in einer Stunde geht unser Lift hoch in den Jungle, auf's Rainbow, ein bisschen Arbeiten, Musik machen und die überaus kräftige Natur fühlen...
Bis dahin!

25. Januar 2008

Yucatán und so...

Hallo, Welt,
nun bin ich doch mal seit 3 Tagen auf der schönen Maya-Halbinsel Yucatán gelandet, wo ich am Dienstag abend mich mit Julie am Flughafen treffen sollte... Vorangegangen waren ein Flug von Mexico-City nach Mérida, der dortige Kauf einer schicken neuen Hängematte aus Baumwolle, wobei mir doch von Patrick versichert wurde, es gäbe dort die Berühmt-berüchtigte "Mérida-Seide", Sisalhängematten oder so... Aber ein Freundlicher junger Verkäufer hat mir dann diese Sage zunichte gemacht und mir gezeigt, dass hier nichts ausser Baumwolle und Nylon verarbeitet wird... Ich könne mir das auch bei seinen Eltern im Dorf anschaun und ihn gleich besuchen fahren, naja ich hatte halt schon eine Verabredung in Cancún... Diese Stadt ist wohl berühmt für die billigen Mexico-Flüge (www.condor.de) oder aber auch für krasse Bettenburgen, was mir dann auch noch gezeigt wurde. Dank des überaus freundlichen und grosszügigen Hospitalityclub-Gastgebers habe ich dann Cancún mit dem Auto erleben dürfen, und das Zimmer, das Jaime für uns vorbereitet hatte war eine Mischung zwischen Palast und Penthouse-Wohnung, echt schön, etwas karg, aber gross, mit komfort-Bad und so weiter!
Hatte dann ein bisschen Hunger und so hat mich Jaime in die Hotelzone, eine 20 Kilometer lange Strasse, auf einer Vorgelagerten Insel/Halbinsel, wo scheinbar ALLE Hotelketten der welt mindestens eine 1000-Betten Filiale hatten, echt gigantisch - erschreckend! Nach dem guten Essen gings dann ab zum Flughafen, wo nicht nur Julie, sondern auch Lui auscheckten, ein Munterer Rainbowbruder, der auch auf dem Weg dorthin war; dieser durfte spontan auch noch bei Jaime, der übrigens Immobilienmakler war und in seinem Bürohaus wohnte, so wie wir dann auch... Echt seltsamer kontrast, die Hippies beim Immobilien-"Hai"... Wir wurden sehr zuvorkommend und freundlich behandelt und selbst Lui bekam noch sein eigenes Zimmer mit Bett!
Nun sitze ich hier in Tulúm, einem kleinen Travelerzentrum, 100km südlich vom Big-Apple Cancún, mit Traumstrand, Türkisem Meer, Maya-Hafen-Observatoriums-Ruine und Deluxe Mond- und Sonnenaufgängen vom Meer!

Tulúm


Doch noch 1-2 Tage länger in unserer Cabaña als geplant, aber nun, wann kommt man schonmal in die Karibik!? Eben! (Wenn man nicht gerade immer 400€ überhat für einen Frankfurt-Cancún-Frankfurt roundtrip) Nicht so oft!
Preise sind hier allerdings schon eher Europäisch, aber egal.

Bald geht's dann weiter nach Rainbowhausen, aber solange werde ich wohl noch hier das Meer anschauen!

20. Januar 2008

Achja, Fotos von Mexico City

Hier sind mal ein paar Fotos drin! Viel Spass damit!
Mexico City

Mexico City am 4. Tag


Hallo liebes Blog,
nach drei Tagen in Mexico City und Umgebung herumwandern habe ich jetzt einen Sonnenbrand und Abends Chronische Müdigkeit, die mich so ungefähr zwischen 8 und 10 Abends ins Bettchen bringt. Aber nichts für ungut, die Stadt hat viel zu bieten, stinkt und hat wahnsinnig dünne Luft, Saftstände an jeder Ecke, und wenn man gut guckt auch immer leckere vegetarische Tacos... Eine günstige Metro und laute Strassen.
Nachdem ich gut bei Olivier, der leider so viel arbeitet, dass wir uns kaum sehen untergekommen bin, habe ich mich die letzten Tage allein auf den Weg gemacht und mache wohl Grosstadtdjungel-Besichtigung...
Vorgestern im riesigen Antroposophischen Museum (hier kann man ne Menge über die alten Mexicanischen Kulturen lernen) und im Stadtwald/Park, war ich wohl gestern in der gigantischen und wohl grössten Ausgrabungsstätte in der neuen Welt: Teotihuacán; 2 Riesige Pyramiden und eine drei Kilometer, von kleineren Pyramidenbauten und Plätzen umzingelte Strasse...

Damals, vor 2000 Jahren soll das wohl eine der grössten Städte der Welt gewesen sein, das Rom in Zentralamerika... Schon ganz schön gross, und recht gut erhalten bzw. restauriert.

Nun gut, ich hab leider ein Buch vergessen, so muss meine Gitarre und mein MP3-Player für meine Abendunterhaltung sorgen, aber das ist auch ok so... Bald geht's ja auf nach Yucatan, und dann recht schnell zum Rainbow...

17. Januar 2008

Llegué en Mexico

Hallo Leute, hallo Blog...
Nach einer Strapaze von 24 Stunden bin ich nun sicher und ohne Komplikationen der US-Einwanderungsbehörden schliesslich in Mexico City angekommen... Gejetlagged aber gut!